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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Einkaufsgutscheine Statt Geld: Bünting-Mitarbeiter stimmen ungewöhnlichem Lohn-Modell zu

23.04.2018

Leer Mitarbeiter des ostfriesischen Handelsunternehmens Bünting bekommen seit Mitte 2017 einen Teil ihres Lohns als Einkaufsgutschein - die meisten von ihnen haben dem ungewöhnlichen Modell nun zugestimmt. Über eine Prepaid-Karte können sie ihr Guthaben bundesweit bei Handelspartnern oder an Tankstellen einlösen. Die Beschäftigten arbeiten zudem eine Wochenstunde mehr. Der Vorstand hatte wegen der schwierigen Geschäftslage die Belegschaft zur freiwilligen Unterstützung dieser Maßnahmen aufgerufen. Die Mehrheit habe sich dazu bereiterklärt, hieß es jetzt aus der Firma in Leer.

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Mit mehr als 14.000 Beschäftigten und 200 Märkten ist die Bünting-Gruppe einer der größten Arbeitgeber im Nordwesten. Das vor mehr als 200 Jahren gegründete Handelshaus machte sich zunächst durch Geschäfte mit Tee und Kaffee einen Namen. In den vergangenen Jahren wurde Bünting durch Zukäufe immer größer. Inzwischen gehören auch Ketten von Einkaufsmärkten wie Famila, Combi und Jibi dazu. Nach starker Expansion und verlustreichen Jahren hatte der Vorstand 2016 dann die Reißleine gezogen und eine Neuausrichtung angeschoben.

An dem Personalprogramm habe sich mit fast 90 Prozent ein Großteil der Belegschaft beteiligt, sagte Konzernbetriebsrat Hubert Brömlage. „Damit haben wir eine Kehrtwende geschafft, das wäre ohne diese hohe Beteiligung wahrscheinlich so nicht gelaufen.“ Bünting sei mit dem bisherigen Verlauf sehr zufrieden, meinte auch eine Firmensprecherin. Nach knapp 20 Millionen Euro Verlust 2016 rechnet Bünting für 2017 mit einem geringeren Minus und erwartet für 2018 schwarze Zahlen.

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