Cloppenburg - Lehrkräfte aus den Bereichen Landmaschinentechnik und Berufliches Gymnasium Technik an der BBS Technik Cloppenburg haben jetzt den Landmaschinenhersteller Lemken in Alpen bei Duisburg besucht. Die Firma stellt in mehreren Werken Bodenbearbeitungsgeräte, Drillmaschinen und Feldspritzen her und vertreibt diese weltweit.

Die Cloppenburger folgten einer Einladung von Michael Böging, einem ehemaligen Schüler des Beruflichen Gymnasiums Technik. Dieser hatte nach seinem Abitur Landmaschinentechnik an der Hochschule Köln studiert. Nach einigen Praktika in der Konstruktion und im Vertrieb verschiedener Landmaschinenhersteller arbeitet er seit einigen Jahren als Konstruktions- und Entwicklungsingenieur bei Lemken in Alpen.

Bei einem Betriebsrundgang durch das Hauptwerk in Alpen wurden die mechanische Fertigung, die neue Lackierstraße und die Montagelinie besichtigt. Den Fachvortrag zu aktuellen Entwicklungen in der Landmaschinentechnik und die Präsentation modernster Konstruktions- und Berechnungsmethoden nutzten die Fachlehrkräfte zur intensiven Diskussion technischer Fragestellungen.

„Am beruflichen Gymnasium Technik wird die allgemeine Hochschulreife vermittelt, es unterscheidet sich von einem allgemeinbildenden Gymnasium lediglich dadurch, dass Technik als erstes Prüfungsfach festgelegt ist, wobei zwischen den Schwerpunkten Metalltechnik, Elektrotechnik, Bautechnik oder Informatik gewählt werden kann“, sagte Heinz Ameskamp, Schulleiter der BBS Technik. Außerdem würden die zu vermittelnden Kompetenzen in den Fächern weitestgehend berufsbezogen vermittelt. Das Berufliche Gymnasium Technik richte sich insbesondere an Schüler, die ein naturwissenschaftliches oder technisches Studium anstrebten. Da die allgemeine Hochschulreife erlangt werde, könne aber auch jede andere Studienrichtung gewählt werden.