LEMWERDER - Der Ortsverein Lemwerder der Arbeiterwohlfahrt (Awo) besteht seit knapp vier Monaten und hat bereits 25 Mitglieder. Gemeinsam mit anderen Institutionen der Wohlfahrtspflege wollen die Awo-Leute die soziale Situation für die Menschen in Lemwerder verbessern.
Wie der Vorsitzende Andreas Jabs anlässlich einer Ortsvereinsversammlung erklärte, hat sich der Vorstand dafür mit Funktionsträgern der Kirchen, des DRK und der Gemeinde zusammengesetzt. Dabei zeigte sich, dass es bereits einige Angebote für junge Leute und für Senioren gibt. Dazu zählen Tanzkreise, Bastelgruppen, Frühstücksangebote, Seniorentreffen und ähnliches.
Sinnvoll erscheint aus Sicht der Mitglieder die Einrichtung eines Besuchsdienstes für das Awo-Seniorenheim an den Edenbütteler Teichen. Helmut Focken will sich dieser Sache annehmen. Auch Hilfe für pflegende Angehörige könnte zum Betätigungsfeld der Awo in Lemwerder werden.
Das Thema „Arme in der Gesellschaft“ wird ebenfalls diskutiert. Die Mitglieder überlegen, ob auch in Lemwerder eine Tafel für bedürftige Menschen angeboten wird. Als Vorbild nannten die Versammlungsteilnehmer die Nordenhamer Tafel, die von Fred Memenga ins Leben gerufen wurde.
