LEMWERDER - Führungswwechsel beim AWo-Ortsverein Lemwerder: Auf der Jahreshauptversammlung im „Cafe am See“ trat der Vorsitzende Andreas Jabs zurück, als Nachfolgerin wählten die Mitglieder einstimmig Ellen Köster-Schmidt, die zuvor als 2. Vorsitzende tätig war. Als Stellvertreterin fungiert künftig Angelika Hilker. Andreas Jabs wurde als Beisitzer gewählt.
24 Mitglieder zählt der Verein, und die Bilanz der Aktivitäten kann sich sehen lassen. Jeweils dienstags und freitags wird das Spieleangebot in der AWo-Seniorenanlage gut angenommen. Schriftwart Helmut Focken berichtete über den kürzlich eingerichtetenFahrdienst zur Lebensmittelausgabe „Radieschen“ in Berne. Derzeit gebe es 30 Familien aus Lemwerder, die dieses neue Angebot nutzten. Die Organisatoren stellen für diese Fahrten zwei Kleinbusse zur Verfügung mit einem Pool von acht Fahrern. Weiter regte Focken einen Kochkursus an: „Es gibt junge Frauen, denen beim ,Radieschen’ Kohlsorten angeboten werden, die aber gar nicht wissen, wie man solch ein Gericht kocht.“
Erfolgversprechend entwickelt sich nach Aussage von Ellen Köster-Schmidt der AD(H)S-Stammtisch. Am Erfahrungsaustausch der Selbsthilfegruppe für Eltern und Betroffene nehmen zurzeit sechs Familien teil. Regelmäßige Infoabende würden rege besucht, so Köster-Schmidt, weiter geplant sei nun ein Gesprächskreis für pflegende Angehörige. Dafür suche man noch geeignete Referenten mit Branchenkenntnissen.
Das Thema „Kinderarmut in der Wesermarsch“ griff Ronald Schmidt auf. Der Ortsverein Lemwerder müsse sich Gedanken über Aktionen für bedürftige Kinder machen. Werner Kehlenbeck, Vorsitzender der AWo-Region Unterweser, zollte dem rührigen Ortsverein seinen Respekt, mit der neuen Vorsitzenden Ellen Köster-Schmidt sei „die richtige Frau am richtigen Platz“.
