LEMWERDER - Praxisnah an das Thema „Regenerative Energien“ herangeführt werden in dieser Woche die Haupt- und Realschüler der Eschhofschule Lemwerder. Auf dem Schulhof macht noch bis Freitag das mit Informationen zum Thema gespickte EWE-Schulmobil Station, in zwei Unterrichtsräumen basteln die Schüler – angeleitet von den EWE-Mitarbeitern Karl-Heinz Raczek und Cord Rademacher – kleine Windräder, Kurbelleuchten (funktionieren nach dem Dynamo-Prinzip), Windmesser und mit der Kraft von zwei Solarzellen betriebene Propeller-Styropor-Boote.

Werkzeug, Material und Pläne haben die EWE-Mitarbeiter mitgebracht, so dass die Schüler sofort ans Werk gehen können. In den Unterrichtsräumen wird gemessen, gesägt, gebohrt, geschraubt und vergratet. „Wir wollen das Thema Regenerative Energien möglichst anschaulich vermitteln“, erläutert Raczek. Immer wieder wandern die Kinder zwischen Arbeitsplatz und Bauplan hin und her, fragen den Experten und erledigen Schritt für Schritt die gestellten Aufgaben.

Angeschoben wurde das Energie-Projekt von den Lehrern Daniel Diemer und Dirk Dreier. Beide wollen, dass ihre Schüler für das Zukunftsthema Energie sensibilisiert werden. Mehr noch: „Wir haben in Lemwerder Betriebe, die als Zulieferer für Windkraftanlagen arbeiten – die sind natürlich auch für die berufliche Zukunft der Schulabgänger interessant.“ Dass auch die Lehrer ihr Wissen erweitern müssen, versteht sich für Diemer und Dreier von selbst. „Deshalb findet am Freitag eigens eine Fortbildung zum Thema statt.“