LEMWERDER - Das erste Mal seit sechs Jahren heißt es im Ferienspaßangebot für den Ortsjugendring nicht: Drahtesel satteln, Zelte einpacken und ab mit den Kindern zum dreitägigen Zeltlager. Dieses sollte jetzt in Berne auf dem Campingplatz Juliusplate stattfinden, wurde aber mangels Beteiligung abgesagt.
Lediglich zehn Kinder
Während das Zeltwochenende in den Vorjahren stets innerhalb kurzer Zeit ausgebucht und Zeltplätze heiß begehrt waren, und meistens sogar noch ein, zwei Augen zugedrückt wurden, was die maximale Teilnehmerzahl anging, hatten sich in diesem Jahr lediglich zehn Kinder für dieses Ferienspaßangebot angemeldet. Weil der Aufwand einfach zu groß gewesen wäre und sich für solch eine kleine Gruppe nicht gelohnt hätte, hatte sich der Vorstand des Ortsjugendringes nach eingehender Überlegung dazu entschlossen, das Zeltlager abzusagen.
„Schade! Wir sind total überrascht“, sagt Ortsjugendring-Vorsitzender Sebastian Krimmert. Eigentlich hätten die Kinder während des Zeltlagers immer jede Menge Spaß und Freiheit genießen können. Im vergangenen Jahr hatte die Jugendfeuerwehr bei heißem Wetter mit lustigen Wasserspielen für Abwechslung gesorgt. Auch Vanessa und Rebecca Gleiche vom Jugendrotkreuz hatten tolle Gruppenspiele für die Kinder parat. Höhepunkt war jedoch immer das Baden in der Weser und die Kanu-Tour mit den DJK Wasserwanderern. Am Programm kann es also eigentlich nicht gelegen haben, sind sich die Ortsjugendring-Betreuer einig.
Offene Fragen
Warum die Resonanz so gering ausfiel und ob es in Zeiten der Finanzkrise an der Teilnehmergebühr von 20 Euro gescheitert ist, kann Sebastian Krimmert nicht sagen. Fest steht, dass sich der Ortsjugendring nicht so schnell entmutigen lässt und das Zeltlager im nächsten Jahr trotzdem wieder anbieten wird.
