LEMWERDER - Es haben schon lange keine Flohmarktstände mehr auf dem Rathausplatz gestanden. Am Sonnabend war es mal wieder soweit. 20 Anmeldungen hatte Veranstalter Lothar Pundt von der Flohmarkt Company im Vorwege entgegen genommen. „Für das erste Mal hier in Lemwerder ist das doch gar nicht schlecht“, zeigte sich der Cloppenburger zufrieden.

Von Fahrrädern, Inline-Skates, Langlaufskiern, Konsolenspielen, Videokassetten, alten Vasen und Kerzenständern, Klamotten und Kinderspielzeug reichte der Trödel aus dem heimischen Keller, Dachboden und Kleiderschrank. Miriam und Kai Ammermann aus Lemwerder hatten sogar exotische Känguruh-Hüpfschuhe im Angebot.

Helga Rohlfs aus Ganderkesee ist häufig mit einem Stand auf Trödelmärkten zu finden. „Ich freue mich, wenn die Leute ein Schnäppchen machen“, sagt sie.

Aber auch Händler mit Neuware, wie fair gehandelten Produkten, Windspielen und Handtaschen, mischten sich unter die Hobbyverkäufer. „Das passt zwar nicht so ganz zum Flohmarktcharme“, so ein Hobbyverkäufer, sorgt aber für Abwechslung. Und für die relativ geringe Standgebühr von zehn Euro pro Tisch hat es sich allemal gelohnt, nach Lemwerder zu kommen, so das Fazit.