Lemwerder - Eine Großveranstaltungen wie die Jobbörse im Feuerwehrhaus in Lemwerder mit mehr als 400 Menschen auf engstem Raum ist aufgrund der aktuellen Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie aus Sicht des Vorstandes des Fördervereins sowie der Führung der Gemeindefeuerwehr nicht realisierbar.

Ein wichtiger Grund ist, führt Dieter Schnittjer vom Organisationsteam des Fördervereins aus, dass die Räumlichkeiten der Feuerwehr genutzt werden, zudem sind die Organisatoren und Helfer allesamt Feuerwehrmitglieder.

Bereits seit rund zwei Monaten sind alle Ausbildungs- und Arbeitsdienste, die Treffen der Kinder- und Jugendfeuerwehren und alle weiteren Sitzungstermine in den Feuerwehrhäusern ausgesetzt. Der Grund dafür: Die Einsatzbereitschaft muss uneingeschränkt erhalten bleiben. Dies stehe an oberster Stelle, deshalb müssten jegliche Risiken einer Feuerwehrquarantäne und damit der Ausfall einer Feuerwehr vermieden werden. „Das unsere drei Feuerwehren der Gemeinde sowie die weiteren Wehren im Landkreis und darüber hinaus leistungsstark und kompetent helfen, lesen wir in den Einsatzberichten“, so Dieter Schnittjer weiter. Die Feuerwehrleute würden alle notwendigen Maßnahmen konsequent einsetzen, „um weiterhin die Bürger, die Einrichtungen und Unternehmen in unserer Gemeinde Lemwerder zu schützen“.