LEMWERDER - Anbau von zwei Feuerwehreinstellplätzen der Feuerwehr Bardewisch, energetische Verbesserungsmaßnahmen im Rathaus, im Kindergarten Detmarstraße, in der Ernst-Rodiek-Halle, an der Tennishalle, sowie Straßen – und Wegebaumaßnahmen und noch einiges mehr – an Baustellen mangelt es in der Gemeinde Lemwerder zur Zeit nicht. Auf der größten Baustelle schlagen zurzeit die Baumaßnahmen am Baubetriebshof an der Niedersachsenstraße mit 600 000 Euro zu Buche.
Über die Details des Optimierungskonzeptes der ehemaligen Kläranlage mit Betriebshof informierten Bürgermeister Hans-Joachim Beckmann und der Bauausschussvorsitzende Karsten Haye-Warfelmann nach der Ortsbegehung.
Fertiggestellt im Dreijahresprojekt wurden bereits ein neues Mehrzweckgebäude mit Sozialräumen und ein Lager, die neue Gerätehalle mit Werkstatt wird im September bezugsfähig sein. Für die Gerätehalle habe die Gemeinde inzwischen Angebote über den Einbau von Photovoltaikanlagen eingeholt, so Beckmann, auch die neuen Gebäude seien unter energetischen und betriebsbedingten Gesichtspunkten konzipiert worden.
Zurzeit werden die Becken der aufgegebenen Kläranlage abgerissen, das Gelände wird künftig als Lagerplatz dienen. Als letzter Schritt des Dreijahreskonzeptes ist die Gestaltung des Außengeländes vorgesehen. „Es war richtig, dass wir das Klärwerk im Jahr 2000 aufgegeben haben“, betonte Beckmann, „ansonsten hätte die Gemeinde teuer nachrüsten müssen. Untersuchungen an Bodenproben haben übrigens keinerlei Schadstoffe zu Tage gebracht.“ Künftig würden die Betriebsabläufe für die 16 Mitarbeiter des Bauhofes einfacher und zweckmäßiger werden, so Karsten Haye-Warfelmann.
