LEMWERDER - Damit die Jugend vor Ort sieht, dass es voran geht, hat der Ortsjugendring in Lemwerder gemeinsam mit den Jusos und der Unterstützung der Begu schon einmal eine Skaterparty mit mobilen Rampen auf der zukünftigen Anlage organisiert. Auch die Mitglieder aller Ratsparteien ließen sich das Ereignis nicht entgehen. Die Firma Rodiek hatte für diesen Nachmittag einen Lastwagen zur Verfügung gestellt, damit DJ Artur auch bei Regen geschützt gewesen wäre. Aber das Wetter spielte zum Glück mit. Bei Bratwurst, Getränken und heißen Rhythmen bestaunten Bürgermeister Joachim Beckmann ebenso wie Heiner Loock( CDU) oder Peter Clamor (Grüne) das Können der Fahrer.
Gemeinsam hatten zuvor alle das Projekt für Lemwerders Jugend auf den Weg gebracht. Cengizhan, 14, ist einer der Ersten, die über die mobile Rampe sausen. Er freut sich sehr auf die Skateanlage vor Ort.
„Bevor allerdings die festen Rampen auf den asphaltierten Platz gebaut werden, gibt es noch einiges zu bedenken. Denn das ist gar nicht so einfach, wie man zunächst denkt“, haben Sebastian Krimmert, Vorsitzender des Ortsjugendrings, und seine Mitstreiter festgestellt. Bestimmte Maße und Abstände müssen dabei eingehalten werden, um später „Contests“ mit Skatern aus dem Umland veranstalten zu können. Auch die Materialien müssen stimmen, damit alles möglichst langlebig ist, und darum holen sich alle Beteiligten vor dem Bau lieber noch fachkundigen Rat ein. „Bei der Gestaltung werden aber die Wünsche der Jugendlichen berücksichtigt“, erklärte Sebastian Krimmert weiter.
Bis zum frühen Abend genossen es die Jugendlichen auf jeden Fall schon einmal, über die geliehenen Rampen oder Wippen zu skaten und danach ging es in der Begu weiter. „Bernd und Partner“ sorgten mit Hipp Hopp a la Fanta 4 oder Fettes Brot für Stimmung.
