Berne - Die Gemeindeentwicklung hat die Ratsmitglieder 2013 am meisten beschäftigt. Von 22 Fachausschusssitzungen waren zehn Sitzungen des Ausschusses für Gemeindeentwicklung, Wirtschaft und Tourismus. In der letzen Ratssitzung des Jahres am Dienstagabend informierte Bürgermeister Franz Bittner die Ratsleute nun darüber, dass der Verwaltungsausschuss den Bebauungsplan Windpark beschlossen hat, außerdem wurde auch die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans mit einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung beraten und beschlossen. Der Verwaltungsausschuss hat darüber hinaus den Planungsauftrag für ein Klimaschutzkonzept sowie eine Differentialstudie für die Ausweisung weiterer Windparkflächen in Auftrag gegeben.
Bittner gab auch bekannt, welche Mitglieder die neu gegründete Lenkungsgruppe zum Ortsumbau Historischer Ortskern komplettieren. Neben den bereits bekannten Mitgliedern aus Rat und Verwaltung wurden Markus Baretz, Johanna Neuhaus, Dieter Logemann, Achim Wussow, Wolfgang Focke, Peter Tönnjes, Manfred Tholen und Udo Hilfers benannt. Die Lenkungsgruppe wird im Januar zum ersten Mal tagen, um über Möglichkeiten zur Verbesserung des Ortskerns zu beraten.
Bittner berichtete auch, dass ihm vergangene Woche der Bewilligungsbescheid über Mittel aus der Städteförderung zugegangen sei. Verteilt über vier Jahre wird die Gemeinde insgesamt 466 000 Euro erhalten, 2014 fließen erstmals 150 000 Euro.
Seit Dienstag präsentiert sich die Gemeinde auch mit einem neuen Internetauftritt. Erstellt wurde die Webseite (www.berne.de) von einem Azubi-Projekt und verfügt über ein Ratsinformationssystem. „Damit können wir unsere Arbeit noch transparenter machen“, freut sich Bittner. Im Ratsinformationssystem werden die Tagesordnungen und Beschlussvorlagen zu den öffentlichen Sitzungen von Ausschüssen und Rat eingepflegt.
In der Ratssitzung beschlossen die Mitglieder außerdem noch einstimmig die neue Kindertagesstättenordnung für die Kindertageseinrichtungen der Gemeinde Berne. Die Zusatzklausel für die Strafgebühr in Höhe von 20 Euro für Eltern, die ihre Kinder wiederholt zu spät abholen wurde ebenfalls beschlossen, allerdings ohne die Stimmen der Grünen, die dagegen waren.
