Leuven/Bremen - Der Sparkurs beim weltgrößten Brauereikonzern AB Inbev trägt Früchte. Und auch dank eines höheren Anteils von teuren Marken am Gesamtabsatz blieb bei dem Bierbrauer 2017 mehr in der Kasse. Unter dem Strich stand ein Gewinn von knapp acht Milliarden Dollar, wie der Anbieter von Marken wie Beck’s (Bremen), Budweiser, Corona und Stella Artois am Donnerstag im belgischen Leuven mitteilte.

Im Jahr zuvor hatte der Konzern wegen Sonderbelastungen infolge der 106 Milliarden Dollar schweren Übernahme des Konkurrenten SABMiller vergleichsweise magere 1,2 Milliarden Dollar verdient. Der Umsatz legte bei stagnierendem Absatz um rund fünf Prozent auf 56,4 Milliarden Dollar zu.