Hude - Es werde Licht im Huder Ortskern: Einen Tag vor Nikolaus haben wieder zahlreiche Geschäfte an der Parkstraße bis mindestens 22 Uhr geöffnet, erhellen Feuerkörbe die Nacht und eine Kutsche fährt auf der Parkstraße. Am Freitag, 5. Dezember, findet der Lichterabend statt.

Der Freitag hat sich als fester Tag inzwischen bewährt. „Wir haben es früher auch schon an Sonnabenden oder an beiden Tagen versucht“, sagt Ina Harfst vom Möbelhaus Backhus, die mit ihrem Mann Lutz Harfst bei der Organisation der Veranstaltung mitwirkt. „Am Sonnabend sind die Leute aber oft auf den großen Weihnachtsmärkten.“ Deswegen habe sich der Gewerbe und Verkehrsverein Hude für den Freitag entschieden – mit Erfolg. „Es kommt immer besser ins Rollen“, sagt Ina Harfst.

Das zeigte sich auch schon im vergangenen Jahr, als sich alleine mehr als 200 Kinder auf den Weg machten, um ihre Jutebeutel zu füllen. Die Beutel werden auch in diesem Jahr wieder an fünf Stationen ausgegeben. In teilnehmenden Geschäften bekommen die Kinder dann Kleinigkeiten – was das sein wird, das entscheiden die Geschäftsleute selbst.

Auch für die Aktionen sind die teilnehmenden Geschäfte selbst verantwortlich. Was angeboten wird, bestimmen die Inhaber. „Im letzten Jahr gab es zum Beispiel Waffeln, Erbsensuppe, Glühwein und Bratwurst“, erinnert sich Ina Harfst. Es wurde Kinderbasteln angeboten, in der Buchhandlung von Gerburg Schaller wurden Bücher signiert. „Die Geschäfte sind immer sehr spontan dabei“, sagt Harfst. Im vergangenen Jahr hätten 28 Läden mitgemacht.

Wie schon 2013 fährt wieder eine Kutsche auf der Parkstraße. Vielleicht komme auch der Nikolaus wieder, sagt Harfst.


Nicht nur für alle, die beim Lichterabend durch den Ort bummeln, ist die Veranstaltung ein Höhepunkt in der Adventszeit, auch die Inhaber der Geschäfte profitieren. „Es macht einfach total viel Spaß“, sagt Harfst. „So kommen wir mit den Kunden noch einmal ins Gespräch.“ Die Rückmeldungen seien durchweg positiv. „Es wird einfach honoriert von den Hudern.“