Ganderkesee - Einen Einkaufsservice für Menschen in der Gemeinde Ganderkesee, die nicht mehr mobil sind, wünscht sich der Arbeitskreis der Selbsthilfe- und Initiativgruppen (A.S.G.). „Inzwischen sind mehr als 42 Prozent der Menschen 50 Jahre oder älter“, so A.S.G.-Vorsitzende Doris Josquin zur NWZ . Viele von ihnen könnten den täglichen Einkauf nicht mehr selbstständig bewältigen. Besonders kritisch werde es im Winter bei Eis- oder Schneeglätte. Und gerade Senioren aus den Bauerschaften seien auf Unterstützung angewiesen, um zu den Supermärkten zu gelangen.
Josquin wies auf Studien hin, wonach das Marktpotenzial bei den älteren Menschen besonders groß sei. Das hänge mit der Kaufkraft zusammen, aber auch mit veränderten Bedürfnissen im Alter. Schon heute helfe das Personal der Märkte beim Einladen ins Auto. „Aber warum gibt es keinen Lieferservice?“, werde sie oft gefragt. Die A.S.G. wolle nun das Gespräch mit den großen Ketten wie „famila“ und „inkoop“ suchen. Es gebe viele Ideen auf beiden Seiten. Sie sei zuversichtlich, dass Lösungen für Menschen gefunden werden.
