Navigation überspringen
nordwest-zeitung
ePaper Newsletter App Jobs Immo Trauer Shop

Emma beschert 12-faches Glück

LINTEL - So ein schnöder Fototermin für die Presse ist den fünf Wochen alten Appenzellersennen-Welpen eigentlich viel zu langweilig. Still halten und in die Kamera gucken? – Och nö, lass mal! Lieber schnell wieder unter die schöne Wärmelampe. An der Tasche von der Frau mit der Kamera wird aber trotzdem gern noch eben geschnuppert.

Ein großes Gewusel hat die dreijährige Appenzellersennenhündin Emma ihren Besitzern Anne und Rainer Witte beschert – und das gleich zwölffach. „Sogar die Kleinste, die bei ihrer Geburt nicht wie die anderen 450, sondern nur 300 Gramm wog, hat sich richtig gut entwickelt“, freut sich Rainer Witte.

Besonders groß ist die Freude bei seiner Frau Anne: „Das macht richtig Spaß“, schwärmt die Hunde-Liebhaberin, „auch wenn ein Tag hektisch gewesen ist – wenn ich mich abends zu den Hunden setze und ihnen zugucke, ist das einfach schön.“ Liebevoll hat sie sich um die Kleinen gekümmert und sie viermal täglich zugefüttert – das anfängliche Sorgenkind, das nur 300 Gramm wog, sogar fünfmal. Es durfte außerdem mit Wärmflasche auf dem Sofa Platz nehmen. „Und dann hat’s ,Klick‘ gemacht“, berichtet Witte – das Sorgenkind war plötzlich quietschfidel.

Neun der Welpen sind bereits verkauft. Ihre neuen Besitzer haben zum Teil weite Anfahrten auf sich genommen: „Es sind zum Beispiel welche aus Brandenburg oder Koblenz dabei“, erzählt Anne Witte, „sie kommen regelmäßig vorbei, um mit ihrem Hund zu spielen.“ Mitnehmen können sie die Hunde allerdings erst, wenn diese geimpft, gechipt und etwa neun Wochen alt sind – ein Moment, an den Anne Witte gar nicht denken mag: „Das fällt mir schwer, auf einmal sind sie dann alle weg“, meint sie seufzend. Nach und nach stellt sie das Futter (ein warmer Mix aus Quark, Eiern, Kuhmilch, Welpenfutter und etwas Öl) auf Trockenfutter um. So kann auch Mama Emma von ihrer hungrigen Meute etwas Abstand gewinnen und ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen: auf dem Hof nach Blättern im Wind jagen.

In der nächsten Woche wird die Wärmelampe ausgeschaltet, mit sieben Wochen dürfen die verspielten Vierbeiner in ein Gehege nach draußen.

NWZ

TV zeigt einen Beitrag unter

http://www.NWZonline.de/nwztv

Mehr Bilder unter  @  

http://www.NWZonline.de/fotos-landkreis

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion

Vorbereitung auf Pflanzenschau in Westerstede Rhodo-Planer kommt aus Wiefelstede

Kerstin Schumann Wemkendorf

Eisbildhauer in Schortens Straße im Zentrum für Autos gesperrt

Schortens

Covid-Infektion 59-Jähriger aus Rastede stirbt an Corona

Jasper Rittner Ammerland

Speedway-Talent des MSC Moorwinkelsdamm Zeteler für Bilderbuch-Saison geehrt

Henning Busch Moorwinkelsdamm

Fotos und Video vom Schleimpilz in Oldenburg Das sind die Baby-Blobs im Tropenhaus

Susanne Gloger Oldenburg
Auch interessant