Bad Zwischenahn - Die Mitglieder des „Lions-Club Ammerland-Inamorata“ haben mit einer Spende von 3000 Euro den Kinderschutzbund Ammerland unterstützt. Jüngst übergaben sie einen symbolischen Scheck an Mitglieder des Kinderschutzbundes. Das Geld sei für die sozialpädagogische Familienhilfe gedacht, ein besonderer Arbeitsbereich des Kinderschutzbundes, der Familien betreut und unterstützt, bekannte Marie-Luise Weber, stellvertretende Vorsitzende des Kinderschutzbundes.
Der Frauen-Lions-Club unterstützt primär lokale Projekte im Ammerland. Diese Spende wurde durch Eintrittsgelder des im Mai veranstalteten „Kunst-Genuss-Abends“ in der Reithalle des „Gut Achtern Diek“ in Dänikhorst ermöglicht. Dass diese Spende so groß ausfiel, habe laut Inamorata-Präsidentin Dr. Rita Bley auch daran gelegen, dass die Betreiber, Familie Pfeiffer, den Reitstall für dieses Event kostenlos zur Verfügung gestellt hatten.
Zur diesjährigen Bad Zwischenahner Woche waren die „Lions-Frauen“ erneut im Einsatz für soziale Vorhaben: Sie wollen den Erlös aus dem Weinverkauf wieder gemeinnützigen Zwecken zugute kommen lassen.
Ausstattung verbessern
Zur Ausstattung der Spiel-Therapieräume übergab derweil Heinz Appelhoff vom Lions-Club Ammerland 1000 Euro € an die Leiterin von „Haus Regenbogen“, Ute Dorczok. Das pädagogisch-therapeutisches Wohnheim der Diakonie bietet 64 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Beeinträchtigungen ein Zuhause. Sie kommen aus der Region Oldenburger Land.
Der bunte Regenbogen symbolisiert die Freude über die Vielfalt und Buntheit des Lebens. Er steht auch für die lebenbejahende Art und Weise mit der Mitarbeitenden der Diakonie den Kindern und Jugendlichen begegnen. Die persönliche Bedürfnisse der Bewohner, ihre Gewohnheiten, Vorlieben und Gefühle stehen im Vordergrund der Arbeit.
Das pädagogisch-therapeutische Konzept orientiert sich an den Fähigkeiten und Möglichkeiten der jungen Menschen, um sie durch Förderung zu größtmöglicher Eigenständigkeit zu führen.
Sieben bis neun Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene leben in Wohngruppen mit familiärer Atmosphäre zusammen. Die Ammerländer Lions-Freunde informierten sich über die Arbeit der 90 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Anerkennend stellte Appelhoff fest, dass die Kindern und Jugendlichen trotz ihrer zum Teil schweren Beeinträchtigungen ein zufriedenes Leben führen und sich im „Haus Regenbogen“ sicher und gut aufgehoben fühlen.
