Löningen - Eine einhellige Zustimmung erfuhr das Dorfentwicklungsprogramm Löningen-Südost am Mittwochabend im Löninger Stadtrat. Planer Richard Gertken hatte dem Rat die wichtigen Vorhaben vorgestellt. Die Region Löningen-Südost mit Lodbergen-Holthausen-Duderstadt, Böen-Schelmkappe, Überhäsiges Viertel und Elbergen-Augustenfeld-Vehrensande war im April 2016 in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen worden.

Das Förderprogramm des Landes zielt auf die Entwicklung baulicher, sozialer und kultureller Projekte in den Dorfgemeinschaften. Die Stadt Löningen entwickelt in Zusammenarbeit mit vier lokalen Arbeitskreisen das Dorfentwicklungsprogramm Löningen-Südost, das von Bauamtsleiter Hermann Dirks begleitet wird. Gefördert werden die Projekte über das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) mit bis zu 63 Prozent. Den Rest muss die Stadt Löningen finanzieren.

Gertken wies auf die vier formulierten Handlungsfelder hin, die der geplanten Dorfentwicklung zugrunde liegen - Gemeinwohl und Ehrenamt, Lebensmittelpunkte, Mobilität und Natur und Umwelt. In den vier örtlichen Arbeitskreisen, die seit dem vorigen Jahr tagten, wurden jeweils zwei zentrale Projekte vorgeschlagen.

In Lodbergen soll der Bereich um das Dorfgemeinschaftshaus (Alte Schule) aufgewertet werden. Ein Waldspielplatz soll angelegt und der gegenüberliegende Glockenturm saniert werden. Die Einfahrten zur geschlossenen Ortschaft Lodbergen sollen verdeutlicht werden. Die Hamstruper Straße wird umgestaltet. In Duderstadt ist vorgesehen, den Bereich Bushaltestelle zu einem Dorfmittelpunkt mit Sitzgelegenheiten auch für Radwanderer aufzuwerten.

Der schon bestehende Dorfmittelpunkt mit dem Schützenplatz an der Alten Schule in Schelmkappe wird erweitert. Das Gemeinschaftsgebäude soll erweitert und der Schützenplatz neu gestaltet werden. Bessere Spielmöglichkeiten für Kinder sind ebenfalls geplant. Die Eschstraße in Böen wird verkehrsberuhigt und begrünt.


Ähnlich wie in Lodbergen soll die geschlossene Ortschaft Angelbeck verdeutlicht werden. Angelegt werden ein Fuß- und Radweg, eine Überquerungshilfe und Begrünungen. Neu gestaltet werden die beiden Hauptstraßen Ehrener und Angelbecker Straße in ihrem Einmündungsbereich. Beim SC Winkum wird das Tribünendach des Stadions saniert, das Sportgelände wird teilweise neu strukturiert.

In Elbergen wird der Bereich Glockenturm/Kriegerdenkmal aufgewertet. Geplant sind eine Querungsinsel, ein Spielplatz und der Ausbau des Buswartehäuschens. In Augustenfeld soll an der Alten Dorfstraße in Richtung Borkhorn rund um das Buswartehäuschen ein neuer Dorftreffpunkt entstehen mit Sitzmöglichkeiten, sanitären Anlagen und Begrünungen.