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Internet „Letzte Meile“ wird per Funk überbrückt

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LöNINGEN - Das Unternehmen „Arche NetVision GmbH“ will bisher nicht versorgte Teile der Gemeinde Lindern und der Stadt Löningen mit Breitbandanschlüssen versorgen. Um das zu gewährleisten, haben sich die beiden Kommunen nach einer Mitteilung der Stadt Löningen zusammengeschlossen und einen Förderantrag gestellt. Das Landesamt für Geoinformatik und Landentwicklung Niedersachsen habe eine Zuwendung in Höhe von rund 118 000 Euro bewilligt. Insgesamt sollen rund 130 000 Euro in dieses Breitbandprojekt investiert werden.

Zunächst sind zwei Informations-Abende vorgesehen. Der erste beginnt Montag, 16. Januar, um 20 Uhr im Schützen- und Dorfgemeinschaftshaus Angelbeck. Eingeladen sind insbesondere Bürger und Unternehmen aus Winkum, Röpke, Ehren und Schelmkappe. Die zweite Veranstaltung beginnt Dienstag, 17. Januar, um 19 Uhr im „Elberger Hof“ in Elbergen. Eingeladen sind hier Bürger und Unternehmen aus Vehrensande, Böen, Garen und Garen-Nieholte. Das Projekt soll auf weitere Bereiche ausgeweitet werden. Auskünfte bei der Stadt Löningen erteilt Stefan Beumker, Tel. 05432/941040, E-Mail: stefanbeumker@loeningen. de.

Um eine zukünftige Versorgung zu gewährleisten, werde eine Standleitung als Zuleitung zum Internet geschaltet, von der aus die so genannte „letzte Meile“ bis zum Kundenanschluss per Funk (W-DSL) überbrückt werden soll. Dazu müsse eine kleine Antenne am Haus montiert werden.

Kunden könnten mit einem solchen Anschluss schnell, sicher und bequem alles das machen, was auch bei einem klassischen kabelgebundenen DSL-Anschluss möglich wäre, so die Stadt Löningen. Für Gewerbetreibende werde es darüber hinaus Sondermöglichkeiten geben.

Auf Wunsch werde „Arche NetVision“ auch einen Wechsel mit dem kompletten Telefonanschluss anbieten. In diesem Fall würden die Kunden zusätzlich die Grundgebühr des bisherigen Festnetzanbieters sparen.


„Arche NetVision“ hat rund 40 Mitarbeiter an den Standorten Wilhelmshaven und Ribnitz-Damgarten. Zurzeit nutzen fast 3000 Kunden in ländlichen Gemeinden diese Versorgungstechnik.

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http://www.w-dsl.de.

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