LöNINGEN - Löningen, neben Cloppenburg und Friesoythe die dritte Stadt im Landkreis Cloppenburg, freut sich auf den 12. August. Dann soll mit einer großen Veranstaltung die Verleihung des Stadtrechts vor 25 Jahren gefeiert werden. Das hat Bürgermeister Thomas Städtler am Mittwochabend während der Ratssitzung im Saal des Rathauses mitgeteilt. Details zum Programm nannte er noch nicht.
Unklar blieb in der Sitzung auch das Thema Schuleinzugsgrenzen: Bekanntlich wird überlegt, in Teilen des Wohngebiets Windhorst III einen gemeinsamen Schulbezirk der Grundschulen Evenkamp und Gelbrink einzurichten, um auf gleichmäßigere Klassengrößen zu kommen. Das Thema wurde von der Tagesordnung gestrichen.
Ganze Arbeit leistete der Rat dafür in der Frage des Radwegs entlang der Kreisstraße 161 von Lastrup nach Hammel, den die Gemeinde Lastrup bauen will. 500 Meter laufen über Löninger Gebiet, wofür die Stadt rund 45 000 bezahlen soll. Bei sieben Gegenstimmen und zwei Enthaltungen votierte der Rat dafür. Die Bedenken der Nein-Sager: Erstens habe die Stadt kein Geld und zweitens sehe die Prioritätenliste zunächst den Bau eines Radwegs von Wachtum nach Vinnen vor. Die Befürworter hielten dem entgegen, dass Lastrup den Weg ohnehin bauen und er dann in einer gefährlichen Kurve enden würde. Man sei sozusagen im Namen der Sicherheit zum Vollzug gezwungen.
Der Rat hat weiterhin 30 000 Euro zum Aufbau einer Kinderkrippe freigegeben, an der sich auch acht oder mehr Firmen finanziell beteiligen wollen. Fünf definitive Zusagen lägen vor, so Städtler.
Endgültig besiegelt wurden auch die Pläne, das Schulzentrum an der Ringstraße primär mit der Abwärme der GF Bio-Energie Hasetal GmbH zu beheizen. Entsprechende Verträge können jetzt unterzeichnet werden. In die Verträge sind auch der Kreis Cloppenburg einbezogen, der für seine Gebäude im Schulzentrum die Wärme von der Stadt Löningen kaufen wird. Nach Angaben Städtlers dürften sich die Investitionen in zehn bis elf Jahren amortisiert haben. Die Verträge laufen über zwölf Jahre.
