Löningen/Schneiderkrug - Die Genossenschaft GS agri (Schneiderkrug) und die Agravis Raiffeisen AG (Münster und Hannover) prüfen eine Zusammenarbeit im Mischfuttergeschäft. Es sollen eine Produktionsgesellschaft mit Sitz in Oldenburg und eine Mischfuttergesellschaft mit Sitz in Schneiderkrug als Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden. Das hat der Vorstand der GS agri der Mitgliederversammlung mitgeteilt, die in Löningen tagte. Durch die Zusammenlegung würde ein Mischfutterproduzent entstehen, der an fünf Standorten – Leer, Oldenburg, Schneiderkrug, Höltinghausen und Garrel – rund 1,3 Millionen Tonnen Mischfutter für alle Tierarten herstellt.
Das Mischfuttergeschäft stehe vor großen Herausforderungen, sagten Cord Schip-lage (GS agri) und Andreas Rickmers, Vorstandsvorsitzender der Agravis Raiffeisen AG, der auf der Mitgliederversammlung zu Gast war. Beide verwiesen auf den Wettbewerbsdruck, der durch den Aufbau weiterer Kapazitäten bei perspektivisch sinkenden Tierzahlen verschärft werde.
Wirtschaftlich stehe die GS agri auf einem stabilen Fundament, so Schiplage. Das Hauptgeschäft sei nach wie vor die Herstellung und der Vertrieb von Mischfutter. Die Verkaufsmengen konnten im Geschäftsjahr 2016 auf mehr als 712 000 Tonnen gesteigert werden.
