Löningen/Schneiderkrug - „Die GS agri steht auf einem stabilen wirtschaftlichen Fundament und ist für die Zukunft gut gerüstet.“ Cord Schiplage, Geschäftsführer der GS agri, konnte den Mitgliedern der Genossenschaft aus Schneiderkrug positive Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr nennen. Sie gehen aus dem Jahresabschluss 2016 hervor, den die Agrargenossenschaft am Montag bei der Generalversammlung im Forum Hasetal in Löningen vorstellte.

Der Hauptgeschäftszweig der GS agri ist nach wie vor die Herstellung und der Vertrieb von hochwertigem Mischfutter. Die Verkaufsmengen konnten im Geschäftsjahr 2016 deutlich gesteigert werden. Mehr als 712 000 Tonnen wurden an Kunden und Mitglieder ausgeliefert. Schweinefutter hatte mit 58,1 Prozent den größten Anteil.

Ebenfalls ein deutliches Umsatzwachstum konnte der Bereich Acker- und Pflanzenbau verzeichnen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr konnte der Umsatz um knapp sieben Prozent, also insgesamt auf 25,3 Millionen Euro, gesteigert werden.

Im Bereich Baustoffe sind die Umsätze aufgrund rückläufiger landwirtschaftlicher Bautätigkeiten auf 17,7 Millionen Euro zurückgegangen. Mit einer Neuausrichtung des Schwerpunkts in Richtung der gewerblichen und privaten Bautätigkeiten soll zukünftig diesem Trend entgegengesetzt werden. Hier zeichnet sich für 2017 bereits eine deutliche Steigerung des Umsatzes ab.

Die Vermarktungsmenge im Geschäftsbereich Energie und Brennstoffe ist im vergangenen Geschäftsjahr mit 97 767 Litern leicht gesunken. Für die Haus- und Gartenmärkte verlief das Jahr 2016 trotz des hart umkämpften Einzelhandels mit einem Gesamtumsatz von 5,6 Millionen Euro durchweg positiv.


Den Jahresabschluss sowie die Umsatzverteilung stellte der für den Bereich Finanzen verantwortliche Geschäftsführer Engelbert Klövekorn den anwesenden Mitgliedern vor. Wie in den Vorjahren konnte die Eigenkapitalquote gesteigert werden. Seit der Fusion im Jahr 2005 wurde das bilanzierte Eigenkapital von 25,6 auf 61,7 Millionen Euro im Jahr 2016 gesteigert. Dies entspricht einer Steigerung von 141 Prozent.

Voll erfüllt wird ebenfalls die Erwartung der Mitglieder in Hinblick auf die respektable Warenrückvergütung in Höhe von insgesamt etwa 2,6 Millionen Euro. „Wirtschaftlich befindet sich die GS agri auf einem sehr guten Weg“, so Klövekorn.

Seit Juni 2017 steht Cord Schiplage mit Heinz Neesen und Engelbert Klövekorn an der Spitze der GS agri. Ab Januar 2018 leitet Schiplage das Unternehmen gemeinsam mit Engelbert Klövekorn, da sich Heinz Neesen nach über 15 Jahren Betriebszugehörigkeit in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.