LOHNE - Die Envitec Biogas AG aus Lohne (Kreis Vechta), die seit dem Börsengang 2007 unter den Marktschwäche litt und an der Börse ein Flop war, sieht jetzt den „Turnaround beim operativen Ergebnis geschafft“.
Man habe im dritten Quartal 34,6 Millionen Euro umgesetzt, nach 19,2 und 23,5 Millionen in den Vorquartalen. Das seien 6,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Beim Ertrag gelang nach zwei negativen Quartalen ein Betriebsergebnis (Ebit) von 0,8 Millionen Euro. „Mit Blick auf das schwierige Umfeld war unsere Entwicklung akzeptabel“, meinte Finanzvorstand Jörg Fischer. „Trotzdem entsprach sie nicht ganz unseren Erwartungen.“
In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz auf 77,3 (Vorjahr: 64,5) Millionen Euro. Es lief ein Betriebsverlust (Ebit) von minus vier (plus 0,8) Millionen Euro auf.
Das Marktwachstum werde u.a. durch Zurückhaltung bei Finanzierungen und lange Genehmigungen gebremst. Vorstandschef Olaf von Lehmden sieht „hervorragende Perspektiven“ u.a. in Gasaufbereitung, dem landwirtschaftlichen Bereich und mehr Reststoff-Einsatz.
