LOHNE - Der Vorstand der Envitec Biogas AG sieht das Unternehmen auf Kurs. „Nach dem Rekordjahr 2011 sind die Internationalisierung, der Eigenbetrieb und die technologische Weiterentwicklung unsere Wachstumspfeiler“, fasste der Vorstandsvorsitzende Olaf von Lehmden am Dienstag auf der Hauptversammlung des Biogasunternehmens in Lohne (Kreis Vechta) die strategische Ausrichtung zusammen.
Beim Rückblick auf das „Ausnahmejahr 2011“ betonte der Vorstand, dass Envitec mit einem Marktanteil von 17 Prozent seine Marktführerschaft im Biogasanlagenbau in Deutschland klar behauptet habe. Getrieben von Vorzieheffekten aufgrund der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes konnte der Konzernumsatz um 64,8 Prozent auf ein Rekordniveau von 243,9 Millionen Euro gesteigert werden. Der Überschuss erhöhte sich von 2,3 Millionen auf 7,6 Millionen Euro.
Trotz der guten Zahlen verzichtete Envitec auf die Ausschüttung einer Dividende. „Den Gewinn werden wir in den ertragsstarken und gut planbaren Eigenbetrieb investieren“, sagte Finanzvorstand Jörg Fischer. 2012 werde für Envitec ein „Übergangsjahr“, Zugleich bestätigte der Vorstand seine Prognose für das Gesamtjahr.
Vorstand und Aufsichtsrat wurden von den Aktionären mit einer Mehrheit von 99 Prozent entlastet. Zugleich wurden die Aufsichtsräte Bernard Ellmann, Hans-Joachim Jung und Michael Böging für weitere fünf Jahre gewählt.
