Ein besonderes Erlebnis war für 23 Kinder der Wildeshauser Hunteschule (Förderschule Lernen) der traditionelle „Apfeltag“ der Schule. In Begleitung der Lehrer Ingrid Berghaus, Ulrich Becker und Lesepate Herbert Runkler ernteten die Jugendlichen die Obstbäume beim Rückhaltebecken ab. „In diesem Jahr wurden 420 Kilogramm gesammelt, die in die Mosterei nach Lutten gebracht wurden“, berichtete Berghaus. Die Kinder sollten erfahren, dass Sammeln „belohnt“ wird. Der Saft aus der Mosterei steht in der Schule zur Verfügung. Auf dem Flohmarkt der Hunteschule im November werden auch Apfelkuchen und Apfelmus für einen guten Zweck verkauft.
Einmal im Jahr organisiert das Bisseler Autohaus „Mazda Kowski“ für seine Kunden ein MX-5-Treffen mit einer Ausfahrt durch die Natur. Das neunte Treffen dieser Art fand kürzlich anlässlich des 20. Geburtstages des Roadsters Mazda MX-5 statt. 26 Teilnehmer machten sich in 14 Fahrzeugen auf zu einer 100 Kilometer langen Tour, die über Döhlen, Huntlosen, Dötlingen, Harpstedt und Twistringen nach Asendorf führte. Neben dem Alten Forsthaus war das Automuseum in Asendorf, das etwa 60 verschiedene Fahrzeuge aus früheren Tagen zeigt, das Ziel, berichtete Kowski-Verkäuferin Leonie Brand.
Bei den Jubiläumskonzerten anlässlich seines 80. Geburtstags hatte der Dötlinger Komponist und Organist Günter Berger (kleines Bild, rechts) um eine Spende für die Programme von Givat Haviva, einer Bildungs- und Begegnungsstätte zwischen Tel Aviv und Haifa in Israel, gebeten. In dem Institut kommen arabische und jüdische Jugendliche zusammen, um künstlerisch zu arbeiten. Es versucht, in verschiedenen Projekten Werte wie Toleranz und Gleichberechtigung zu vermitteln. Ein Projekt ist „Mit den Augen des Anderen“. Nun wurde Berger der endgültige Spendeneingang mitgeteilt: 1423,11 Euro. Alex G. Elsohn, Direktor von Givat Haviva, schrieb: „Das ist eine sehr schöne Spendensumme.“ Er bedankte sich ganz herzlich. Diesen Dank gibt Berger gern an die Spender weiter.
Mit einer Rekordzahl nahm der „Wildeshauser Lauftreff“ (WLT) am 13. Köln-Marathon am vergangenen Wochenende teil. Unter den insgesamt 32 000 Läufern seien 24 Läufer (16 Halbmarathon- und acht Marathonläufer) des WLT gewesen, berichtete Fritz Rietkötter. „Die persönlichen Laufzeiten der einzelnen Teilnehmer konnten sich sehen lassen“, so der WLT-Organisator. „Mit Birgit Kleineidam, die 2:00:28 Std. beim Halbmarathon lief, zeigten auch die ,Neuen’ im Wildeshauser Lauftreff, dass sie richtig gut dabei sind.“ Hans Kürbis erzielte mit 3:58 Std. beim Marathon ebenso seine persönliche Bestzeit wie Sandra Kürbis-Edzards (4:25), Souraya Debbeler und Katrin Johansson (beide
4:24).
Einen neuen Klangpavillon weihte am Freitag der Verein Lopshof e.V. in Dötlingen ein. Er kann künftig unter anderem von den Gästen des Familienentlastenden Dienstes der NORLE („Normales Leben“) FeD genutzt werden, wie Vereinsvorsitzender Ralf Lanfersiek erläuterte. Möglich wurde der Bau des rund 7600 Euro teuren Projektes, geplant von Landschaftsgärtnerin Sabina Dalg-Vinken, durch eine 5000-Euro-Spende des Airbus-Werks Bremen. Das Geld kam bei der „Aktion Glückspfennig“ zusammen, wie Airbus-Spendenbeauftragter Michael Wolf erläuterte. Jeden Monat spenden die Airbus-Beschäftigten die Cents ihrer Netto-Bezüge, um mit dem Geld karitative Projekte zu unterstützen.
Die Kosten eines Unfallwagens mussten die Besucher beim „Tag der offenen Tür“ beim TüV Wildeshausen schätzen: 11 278,52 Euro lautete die richtige Antwort. Am nächsten lag Werner Barkemeyer (Wildeshausen) dran. Er hatte 11 300 Euro getippt und gewann einen Einkaufsgutschein über 150 Euro. Weiterhin erhielten am Freitag Preise von den beteiligten Firmen: Gregor Hemmen und Jörg Kramer. TüV-Stationsleiter Jens Appel bedankte sich bei allen Sponsoren.
