Lobach - Im Solling ist eine kleine Schafherde von einem Luchs gerissen worden. Es ist der folgenschwerste Zwischenfall mit Nutztieren seit dem Beginn des Auswilderungsprojektes im Jahr 2000, hieß es in Medienberichten. Die sieben toten Tiere wurden bereits am Freitag auf einer Weide bei Lobach im Landkreis Holzminden gefunden. „Es gibt keinen Zweifel, das es ein Luchs war“, sagte der Leiter des Luchs-Projektes, Ole Anders. „Er hat seine Spuren im Schnee hinterlassen.“ Der Besitzer der Schafe werde von der Verwaltung des Nationalparks entschädigt.
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