Ludwigshafen - Der Chemiekonzern BASF ist mit starken Geschäften mit Basischemikalien sowie im Öl- und Gasbereich ins Jahr gestartet. Das erste Quartal 2018 sei „erfreulich“ verlaufen, sagte der scheidende Vorstands-Chef Kurt Bock. Mit Ablauf der Hauptversammlung am Freitag übernahm der bisherige stellvertretende Vorsitzende und Technologiechef Martin Brudermüller das Ruder.

Probleme machte BASF der starke Euro. Der Umsatz ging deshalb im ersten Quartal im Jahresvergleich um ein Prozent auf knapp 16,7 Milliarden Euro zurück, wie das Dax-Unternehmen mitteilte. Die deutlich negativen Währungseffekte hätten den Zuwachs durch Preiserhöhungen und gesteigerte Mengen komplett aufgezehrt.

Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte im ersten Quartal 2018 um zwei Prozent auf 2,5 Milliarden Euro zu. Nach Steuern blieb ein Gewinn von knapp 1,7 Milliarden Euro übrig. Das waren aufgrund höherer Steuerzahlungen unter anderem in Norwegen 2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Den Ausblick für das laufende Jahr bestätigte Bock.