Harkebrügge - Der Kommandeur und Vizepräsident des Schützenvereins Harkebrügge, Richard Machatzke, ist aus Verärgerung zurückgetreten. Grund ist ein Streit, der sich bereits im vergangenen Jahr an demoliertem Straßenschmuck entzündete (die NWZ berichtete), und eine fehlgeschlagene Versöhnung am vergangenen Montagabend während der Proklamation des Schützenkönigs.
2011 war ein 20-Jähriger aus Harkebrügge nach falschen Aussagen von zwei Schützen beschuldigt worden, den Festschmuck beschädigt zu haben. Später stellte sich seine Unschuld heraus. Öffentlich entschuldigte sich am Montag Vorsitzender Georg Eilers im Namen des Vorstandes auf dem Schützenfest bei dem 20-Jährigen. Doch damit gab sich der junge Mann nicht zufrieden. Er erwartete eine persönliche Entschuldigung von Machatzke, der seinen Namen bekannt gemacht habe. Machatzke erklärte, er habe dem jungen Mann die Hand gereicht. Der habe diese Versöhnungsgeste jedoch abgelehnt.
