Wiesbaden - Deutschlands Exportwirtschaft profitiert von der anziehenden Weltkonjunktur und dem schwachen Euro. Im Februar gingen Waren im Wert von 102,3 Milliarden Euro ins Ausland, das waren laut Statistischem Bundesamt 3,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Nachfrage nach „Made in Germany“ stieg sowohl in der Europäischen Union als auch in anderen Ländern. Auch gegenüber Januar legten die Ausfuhren zu. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang gerechnet.
„Die derzeit weltweit günstige Wirtschaftslage unterstützt die deutsche Wirtschaft bei ihrem erfolgreichen Auslandsengagement“, sagte Anton Börner, Präsident des Außenhandelsverbandes BGA. Zu Jahresanfang hatte es bereits ein kräftiges Plus von 11,7 Prozent gegenüber Januar 2016 gegeben. Für das Gesamtjahr traute der BGA dem Export zuletzt einen Anstieg von bis zu 2,5 Prozent auf einen Höchstwert von 1,24 Billionen Euro zu.
Auch die Importe legten im Februar zu. Eingeführt wurden Waren im Wert von 82,4 Milliarden Euro – 3,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der Handelsbilanzüberschuss belief sich im Februar auf 19,9 Milliarden Euro.
