Kopenhagen/Wilhelmshaven - Angesichts geringer Frachtraten will der dänische Containerriese A.P. Møller-Maersk bis Ende 2017 rund 4000 Stellen streichen. Sowohl die kurz- als auch die langfristigen Aussichten für die Schifffahrt hätten das Unternehmen veranlasst, die Sparschraube anzuziehen, teilte die auch am Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven engagierte Gruppe in Kopenhagen mit.
„Wir wollen die Organisation kleiner und einfacher machen“, sagte Søren Skou, Chef der Container-Sparte der Maersk-Gruppe. „Es sind keine leichten Entscheidungen, aber notwendige Schritte, um die Industrie zu erneuern.“ Maersk will im kommenden Jahr 250 Millionen US-Dollar sparen.
Am Freitag stellt der Reederei- und Ölgigant seine Bilanz für das dritte Quartal vor. Die Containerschifffahrt (23 000 Mitarbeiter) ist das größte Standbein des Konzerns mit rund 89 000 Mitarbeitern.
