Als Heinz de Haan gefragt wurde, ob der Reit- und Fahrverein Edewecht das Angebot des Heilpädagogischen Reitens der Astrid-Lindgren-Schule ermöglichen würde, sagte er sofort zu. „Man sollte etwas für die Jugend tun“, findet der 56-Jährige, der seit 2001 den rund 170 Mitglieder zählenden Verein führt. Und so wird eines der sechs vereinseigenen Schulpferde, die auf dem Reiterhof Erich Lübben in Portsloge stehen, extra für dieses schulische Therapieangebot eingesetzt.
De Haan, der in Edewechterdamm geboren wurde, Bauschlosser gelernt hat und zuletzt für eine Hamburger Firma auf Montage war, kam mehr durch Zufall an das Ehrenamt des Vereinsvorsitzenden. So war Tochter Nadine begeisterte Reiterin, und meist übernahmen de Haan oder seine Frau Gisela den „Fahrdienst“. „Schließlich hatten wir dann auch selbst zwei Pferde“, erzählt de Haan, der zwei Fahrprüfungen gemacht hat und ein Jahr lang „einfach aus Spaß“ Gespann mit zwei Pferden gefahren ist.
Das Schulreiten liegt ihm sehr am Herzen. „Die Hälfte unserer Mitglieder sind Jugendliche, und wir können täglich außer sonntags Reiten anbieten mit erfahrenen Übungsleitern.“ Doch auch in der Dressur und im Springen „da haben wir in unseren Reihen ganz hervorragende Aktive.“ Auf dem Reiterhof von Erich Lübben „fühlen wir alle vom Verein uns sehr wohl“, streicht de Haan heraus, der auch noch ein anderes Hobby hat: Seit rund 40 Jahren ist er als Sportschütze im Verein „Tell“ Scheps aktiv. „Auch das macht mir sehr viel Spaß.“skr
Heinz de Haan
Bauschlosser
