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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Tagung: Manche Neuheit schon ein alter Hut

06.08.2016

Oldenburg Diese direkte Aufforderung von Vorgesetzten haben viele Beschäftigte schon gehört: „Nun seien Sie mal innovativ!“ Aber wie soll das auf Kommando gehen? Dies fragte die Oldenburger Junior-Professorin Dr. Stephanie Birkner beim „3. Innovationsdialog“ der Universitätsgesellschaft Oldenburg (UGO) und des Gründungs- und Innovationszentrums (GIZ) der Universität Oldenburg im Bibliothekssaal.

Dabei drehte sich alles um Innovationen, auch um den Begriff. Die eingangs erwähnte Forderung des Chefs funktioniere deshalb nicht, wie die Betriebswirtin Birkner erläuterte, weil man eben üblicherweise nicht allein innovativ sein könne, sondern eher im Team. Zentral für Innovationen – also Neuheiten, die praktisch angewendet werden – sei letztlich ein Bedarf beziehungsweise ein Problem, das gelöst werden müsse.

Birkner wählte für den Innovations-Workshop auch einen innovativen Ansatz: Die gut 30 Gäste aus Forschung und regionalen Firmen schauten sich Fotos an – und erläuterten dann, was diese im Hinblick auf Innovationen ausstrahlen. So sollten letztlich auch neue Blickwinkel auf ihre Unternehmen ermöglicht werden. Beim Dialog ging es auch um die Frage, was Innovationen wirklich sind. Deutlich wurde: Vieles ist nicht wirklich neu, sondern eine Wiederentdeckung und Anwendung alten Wissens, wie etwa in der Medizin. UFO-Vorstandsmitglied Oliver Thomsen (Cewe/Oldenburg) wies darauf hin, dass das erste vierradgetriebene Elektroauto um 1900 von Ferdinand Porsche entwickelt worden sei. Doch E-Mobilität werde heute als hochinnovative Technologie gepriesen.

GIZ-Chefin Miriam Wiediger wies darauf hin, dass es bei ihr jeden Tag Gründer aus dem Bereich der Uni gebe, sie sehr innovative Ideen hätten und sich selbstständig machen wollten, etwa um Themen aus Software, Energie, Tourismus oder Haushalt. Gute Eindrücke könne man am 18. August bei der „Prototypen-Party“ gewinnen, , ab 18 Uhr im Gründerzentrum TGO.


     www.prototypenparty.de 
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