Der Marderhund breitet sich in Niedersachsen weiter aus: Im vergangenen Jagdjahr wurden 3586 Exemplare geschossen, weitere 314 Tiere kamen vorwiegend auf den Straßen ums Leben – mehr als jemals zuvor. Zum Vergleich:
Vor 20 Jahren wurden in Niedersachsen noch so gut wie keine Marderhunde erlegt
. Den Abschusszahlen nach zu urteilen sind die Tiere am stärksten in den Landkreisen Uelzen, Gifhorn und Lüneburg verbreitet. Manche Naturschützer sehen in der Ausbreitung eine Gefahr für heimische Tiere. „Größere Schäden sind nicht belegt“, meint dagegen Philip Foth vom Nabu.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
