NWZ
berichtete).Der Vorstand des Vereins City-Management Wildeshausen (CMW) bedauert in einer Pressemitteilung vom Mittwoch den bisherigen Verlauf der Entscheidungen in den politischen Gremien. „Die erste sichtbare Konsequenz dieser Entscheidung wird sein, dass die diesjährige Gruselnacht, welche für den 28. Oktober 2011 geplant ist, voraussichtlich entfallen muss“, heißt es in der von der Vorsitzenden Anne Grafe-Weibrecht sowie von Dr. Hans-Jürgen Meyer, Frank Ostertag, Herbert Wappler und Bernhard Block unterzeichneten Erklärung. Aus Sicht der Organisatoren hat die Gruselnacht in der Vergangenheit erheblich zur Hebung der Attraktivität der Stadt beigetragen. Sie habe sich als ein strategischer Baustein des Tourismus-Paketes etabliert. „Ohne einen entsprechenden finanziellen Rahmen kann die Gruselnacht jedoch von den Ehrenamtlichen des CMW nicht organisiert werden. Alleine aus Sponsorengeldern und Mitgliedsbeiträgen ist die Gruselnacht nicht finanzierbar“, heißt es. Weiterhin schreibt das CMW: „Der Entfall der Gruselnacht wird jedoch lediglich die erste sichtbare Konsequenz der mangelnden finanziellen Ausstattung des Citymanagements sein. Ohne ein festes jährliches Budget ist Marketingarbeit für die Stadt nicht möglich.“ Umso bedauerlicher wäre es, wenn es bei der Kürzung der Mittel bliebe, heißt es in der Mitteilung weiter.
Neben der Gruselnacht (im Bild: ein Kürbis) seit 2007 hat der Verein eine Vielzahl von Aktivitäten entwickelt, darunter die Mitarbeit beim Internetauftritt der Stadt, Entwicklung eines neuen Logos, Herstellung einer Unternehmerbroschüre, die Erweiterung der Beschilderung für den Stadtrundgang oder das Erstellen von Flyern für den Stadtrundgang. Die Stadt habe sich mit etwa 10 000 Euro beteiligt; mehr als 22 000 Euro habe das City-Management über Sponsoren besorgt.
Der Vorstand des CMW bittet alle interessierten Bürger, zur Ratssitzung an diesem Donnerstag ab 17 Uhr im Ratssaal zu erscheinen.
