MARKHAUSEN - Ein umfangreiches Zahlenwerk kennzeichnete die Generalversammlung der Raiffeisen-Warengenossenschaft Markhausen für das Geschäftsjahr 2009. Geschäftsführer Hermann Jakobs bilanzierte eine Vielzahl von Daten. Insbesondere in der Produktion und im Handel konnten positive Resultate gegenüber dem Vorjahr verkündet werden.

Dennoch ging das Krisenjahr nicht spurlos an der Genossenschaft vorbei. Zwar war 2009 für die Genossenschaft gewinnbringend, der Umsatzerlös des Unternehmens (8,6 Millionen Euro) konnte aber nicht das Rekordergebnis des vorigen Jahres ( 9,9 Millionen Euro) erreichen. Um mehr als 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden konnte die Futtermittelproduktion, während sich die Umsätze beim Futtermittelzukauf stark verringerten. Im Futtermittelbereich erfolgte mit über 30 000 Tonnen der größte Warenumsatz. Jakobs wies darauf hin, dass die von den Landwirten angenommenen Produkte fast alle im eigenen Mischfutterwerk verarbeitet worden seien. Die angenommenen Ölsaaten und nicht benötigten Maisbestände wurden auf dem Markt verkauft.

Gesteigert werden konnte auch der Handel mit Düngemittel und landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Der gesamte Warenumschlag belief sich auf 40725 Tonnen. Damit konnte das Vorjahresergebnis um 9,86 Prozent ausgebaut werden. Obwohl die Umsätze bei den gehandelten Produkten in den wichtigsten Bereichen deutlich erhöht werden konnten, blieb der Bilanzgewinn unter dem des Vorjahres. Dies resultiere aus dem rückläufigen Getreidepreis, erklärte Jakobs.

Unverändert blieb die Mitgliederzahl mit 177. Bei den Wahlen zum Vorstand und Aufsichtsrat gab es Veränderungen. Die Vorstandsmitglieder Erwin Berssen und Heinrich Tewes standen für eine erneute Kandidatur nicht mehr zur Verfügung. Neu in den Vorstand gewählt wurden Johannes Osterwick und Wolfgang Timme. Bei den AufAufsichtsratswahlen wurden Hinrich Engelmann und Josef Lüken in ihren Ämtern bestätigt sowie Aloys Willenborg neu ins Gremium gewählt.