MARKHAUSEN - Die Gemeindecaritas im Dekanat Friesoythe hat sich am Montag im Pfarrheim in Markhausen neu aufgestellt. Der Vorstand, der sich bislang aus sieben Mitgliedern zusammen setzte, wurde um eine Person auf acht Mitglieder erweitert. Damit sind jetzt alle Gemeinden im Vorstand der Gemeindecaritas vertreten.

1. Vorsitzender ist Dechant Paul Horst und 2. Vorsitzende Schwester Juditha Hunfeld (Ramsloh). Regina Bunger begleitet als hauptamtliche Mitarbeiterin mit 20 Stunden vom Caritas Sozialwerk St. Elisabeth den Vorstand. Weiterhin zum Vorstand gehören Schwester Edgardia Puttmann (Garrel) und Heinrich Thoben (Scharrel). Für vier Jahre neu in den Vorstand gewählt wurden von der Vertreterversammlung Beate Hogeback (Barßel), Maria Rolfes (Bösel) und Norbert Moormann (Friesoythe). Ausgeschieden sind Josef Trenkamp und Alwine Kurre.

Während in den Vorjahren die Beratung von pflegenden Angehörigen einer der Arbeitsschwerpunkte war, so steht heute verstärkt der Kampf gegen die Armut in dieser Region im Fokus der Tätigkeit. Seit Februar 2006 gibt es die Lebensmittelausgabe der Gemeindecaritas im Dekanat Friesoythe. Ehrenamtliche geben einmal wöchentlich Lebensmittelpakete an rund 500 berechtigte Familien ab.

Die „Carla“ gehört mittlerweile dem Verband der Tafeln an und heißt jetzt Friesoyther Tafel in Trägerschaft des Caritas Sozialwerks St. Elisabeth (siehe Infokasten). 126 ehrenamtliche Mitarbeiter arbeiten an unterschiedlichen Ausgabestellen in Barßel, Bösel, Garrel und Friesoythe mit.

„Durch die Carla besteht die Chance, einen anderen Zugang zu den Familien mit wenig Einkommen zu bekommen und Angebote in Richtung Selbsthilfe zu machen. Wir wollen dafür eintreten, dass diese Menschen wieder eine Chance bekommen, in die Gemeinde und die Gesellschaft integriert zu werden. Der Familientag Mach dich stark für starke Kinder des Caritas Sozialwerks am 21. September in der Berufsbildenden Schule war ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Für die Zukunft wünsche ich mir noch eine engere Verzahnung zu den Pfarrgemeinden“, sagte Regina Bunger.