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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

McAllister: Schienennetz umfassend ausbauen

10.06.2009

JEVER Der Aufschrei der Entrüstung in der Region über die drohende Verschiebung der Investitionen in die Bahnanbindung des Jade-Weser-Ports habe Wirkung gezeigt. Das betonte Niedersachsens CDU-Landesvorsitzender und Fraktionschef im Landtag, David McAllister, der am Montag auf Einladung des Marketing-Clubs Weser-Ems in der Volksbank Jever (Kreis Friesland) einen Vortrag zur maritimen Wirtschaft an der Küste hielt. Nun müsse die Region mit ebenso geschlossener Stimme dafür sorgen, dass die Bahn ihre Zusagen einhalte, betonte McAllister.

Der Ausbau der Bahnstrecke von Oldenburg zum neuen Tiefwasser-Hafen in Wilhelmshaven sei aber nur ein Teil eines ganzen Infrastrukturpakets. So müssten auch die Schienen-Engpässe in Oldenburg und Bremen behoben und die sogenannte Y-Trasse im Dreieck Bremen-Hamburg-Hannover gebaut werden. Andernfalls drohe ein Kapazitätskollaps. Für McAllister ist der Ausbau der Schiene „die wichtigste verkehrspolitische Herausforderung im Norden“.

Wichtig sei aber auch der Bau der Küstenautobahn. Bei idealem Planungsverlauf könne die Trasse bereits 2012 planfestgestellt sein. 2019 könnten die ersten Autos über die A 22 rollen.

Die niedersächsische Wirtschaftspolitik habe nach langer Ausrichtung aufs Binnenland die Küste inzwischen fest im Blick. Neben Wilhelmshaven werde in den kommenden Jahren auch in die Häfen in Brake, Stade und Emden kräftig investiert.

Cuxhaven habe sich bereits vom kriselnden Fischereihafen zu einer florierenden Basis für Offshore-Windkraft-Projekte in der Nordsee entwickelt. „Hier ist der Strukturwandel gelungen“, so McAllister.

Während der Schiffbau als wichtiger Arbeitgeber der Region schwer unter der weltweiten Wirtschaftskrise leide, wird der Tourismus nach Einschätzung des niedersächsischen CDU-Chefs von der Krise profitieren. „Wangerooge statt Mauritius – für viele Urlauber rücken Ziele in Deutschland wieder ins Blickfeld“, sagte McAllister. Es müssten nun weitere wetterunabhängige Angebote geschaffen und das Hotelangebot im Vier- und Fünf-Sterne-Bereich ausgebaut werden. Die Landesregierung werde aber auch Investitionen im Drei-Sterne-Bereich fördern.

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