Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Jever 2025 Mehr Aktionen und bessere Kommunikation

Jever - Besonders die Kultur, das Schloss und die Altstadt sind vielen Jeveranern wichtig: Das wurde erneut beim Leitbildabend am Mittwoch im Schützenhof Jever deutlich. „Schon im ersten Leitbildprozess zeigte sich, dass viele Jeveraner darauf besonderen Wert legen“, stellte Kämmerer Dietmar Rüstmann fest, der gemeinsam mit Bürgermeister Jan Edo Albers den Abend leitete.

Wie berichtet, sollen unter dem Motto „Jever 2025“ Entwicklungsziele für die Stadt herausgearbeitet werden. Am Mittwoch ging es um den Bereich Wirtschaft, etwa 30 Interessierte nahmen teil.

Als wichtige Maßnahme stellte sich die Bündelung von Werbung und ein neuer Internetauftritt der Stadt heraus: „Bei der großen Konkurrenz ist ein vernünftiger Internetauftritt besonders wichtig“, so Albers. Dirk Eden vom Verein „Jever Aktiv“ betonte aber, dass es nicht allein um Vermarktung gehe. „Wir sind Erholungsort – das müssen wir leben und nutzen.“

Bessere Kommunikation

Um die Kommunikation in der Stadt bei sämtlichen Angelegenheiten zu verstärken, schlug Jevers Kulturbeauftragte Marion Kohls einen internen Newsletter vor, der per E-Mail verschickt wird.

Weitere Vorschläge waren unter anderem mehr Veranstaltungen in der Stadt, insbesondere im Bereich Sport und für junge Menschen, Unterstützung der Stadt für ein einheitlicheres Stadtbild und gemeinsame Werbeaktionen.


Um die Maßnahmen zu konkretisieren, hatten die Teilnehmer zuvor Stärken und Schwächen Jevers herausgearbeitet. „Es gibt so etwas wie eine jeversche Identität – das Attribut Jeveraner erfüllt viele mit Stolz“, stellte Rüstmann bei Betrachtung der Stärken fest.

Als Schwäche wurde unter anderem eine fehlende Wirtschaftsförderung genannt, wobei dies laut Albers Aufgabe des Landkreises sei. „Die Struktur der Finanzierung sieht das so vor – während der Landkreis dafür 300 000 Euro zur Verfügung hat, hat die Stadt 20 000 Euro“, so Rüstmann. Jochen Ewald vom neuen Wirtschaftsförderungsverein „Gemeinsam für Jever“ räumte ein, dass dennoch mehr Kommunikation zwischen Landkreis, Stadt und Vereinen notwendig sei. „Es ist ja nicht gewährleistet, dass der Landkreis auch objektiv die Stärken und Schwächen der einzelnen Kommunen bei der Wirtschaftsförderung sieht“, so Ewald.

Als weitere Schwachpunkte wurden unter anderem die mangelhafte Kooperation bei Veranstaltungen, zu wenige Magneten und fehlende einheitliche Öffnungszeiten benannt.

Präsentation am 20. Juni

Die Ergebnisse des Abends fließen nun in das Leitbild ein. Das wird am Sonnabend, 20. Juni, ab 15 Uhr im Rathaus Jever, Am Kirchplatz 11, öffentlich präsentiert. Zudem verwies Albers noch auf den neuen Slogan für Jever. Wie berichtet, wird im Rahmen des Leitbildprozesses ein prägnanter Spruch gesucht, der Jever präsentieren soll. Vorschläge können bis 31. Mai per E-Mail an Leitbild2025 @stadt-jever.de gehen.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Hoffen auf reges Interesse für die Schmetterlingswochen: Landschaftsökologe Felix Närmann (l.) und Thorsten Kuchta von der Geschäftsstelle Masterplan Ems 2050.

SCHMETTERLINGSWOCHEN IN MOORMERLAND Forschungen förderten eine große Vielfalt an Faltern zutage

Axel Pries
Moormerland
Fordert Verbesserungen für die Opfer des SED-Regimes: Evelyn Zupke (62), frühere Bürgerrechtlerin und SED-Opferbeauftragte beim Deutschen Bundestag

STREIT UM ANGEKÜNDIGTE VERBESSERUNGEN Warum SED-Opfer der Bundesregierung „Wortbruch“ vorwerfen

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Der Klosterpark Oestringfelde ist sozusagen die „grüne Lunge“ von Schortens und beliebtes Ausflugsziel. Dort stehen unter anderem mehrere alte Eiben.

FÖRDERMITTEL FÜR KLOSTERPARK Juwel der Stadt Schortens soll mit 1,387 Millionen Euro weiterentwickelt werden

Jeversches Wochenblatt
Schortens
„Darüber müssen wir nochmal reden“
Pro-palästinensische Proteste vor der US-Botschaft in Jakarta (Indonesien): Im Hintergrund ist das KI-generierte Bild „all eyes on Rafah“ zu sehen. Dieses geht zurzeit in den „sozialen Medien“ viral.

KOLUMNE ZU „ALL EYES ON RAFAH“-KI-BILD Erst recherchieren, dann teilen

Luise Charlotte Bauer
Der ehemalige Geschäftsführer des Klinikums Wilhelmshaven, Reinhold Keil.

PROZESS GEGEN WILHELMSHAVENS EX-KLINIKUMS-GESCHÄFTSFÜHRER Fehlende Qualifikation bei Bewerbung nicht überprüft

Lutz Rector
Wilhelmshaven