Hude/Wüsting - In der Gemeinde Hude lässt es sich nicht nur gut wohnen – gerade auch wegen der guten Anbindung an die umliegenden Städte – sondern die Klostergemeinde bietet auch eine große Zahl von Arbeitsplätzen vor Ort. „Mit über 600 Betrieben verfügt Hude über ein Angebot für 3200 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, davon über 1100 im verarbeitenden Gewerbe“, verweist Bürgermeister Lebedinzew auf die aktuellsten Zahlen, die aus dem Jahr 2015 vorliegen.

2016 wurden übrigens sechs Gewerbegrundstücke mit einer Gesamtfläche von zwei Hektar durch die Gemeinde verkauft. Die Grundstücke hatten Größen zwischen 2500 und 5000 Quadratmetern.

In Holler-Neuenwege waren es im vergangen Jahr drei Grundstücke. Dort ist alles vergeben.

Rund 150 Mitarbeiter werden auf dem Areal künftig arbeiten. Ein Dachdecker, ein Elektriker, ein Entsorger, eine Fahrschule und eine Tankstelle mit Lkw-Waschanlage siedeln sich an.

Größtes Unternehmen in Holler-Neuenwege ist die Firma ReFood. Der Dienstleister im Bereich der Verwertung von Speise- und Lebensmittelresten, der von Altmoorhausen nach Holler-Neuenwege umzieht, um sich zu vergrößern, wird rund die Hälfte der Arbeitsplätze in dem neuen Gewerbegebiet stellen.


In Wüsting wurde im vergangenen Jahr ein Gewerbegrundstück veräußert. Dort gibt es noch einige weitere Grundstücke, wie Wirtschaftsförderer Roland Arndt berichtet.

Im kleinen Gewerbegebiet Am Bahndamm in Hude wurden im vergangenen Jahr zwei weitere Grundstücke verkauft, zwei ernsthafte Interessenten haben zudem Flächen reserviert. Es gibt dort dann noch 8500 Quadratmeter für kleine und mittlere Betriebe. Je nach Flächenbedarf könnten hier noch drei bis vier Interessenten unterkommen, so Roland Arndt.

Die Gemeinde will laut Bürgermeister Lebedinzew auch bei den Gewerbeflächen unbedingt nachlegen.

Gerade für kleinere Betriebe, die weiter wachsen wollen, sei ein Bedarf vorhanden, so Holger Lebedinzew.

Bei den Gewerbeflächen ist es aber wie bei den Wohnbauflächen: Oft scheitert der Erwerb von geeigneten Flächen für die Erschließung an der derzeit wenig vorhandenen Verkaufsbereitschaft der Eigentümer.

Und wenn dann wollen sie oft kein Geld, sondern Tauschflächen für die Ländereien, die sie an die Gemeinde abgeben, wie der Bürgermeister immer wieder bei Verhandlungen feststellt.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude