Wildenloh - Die beiden Edewechter CDU-Ratsherren Klaus Laumann und Jörg Brunßen kritisieren das Vorgehen der Forstverwaltung im Staatsforst Wildenloh.

Wie die NWZ  berichtete, waren in den vergangenen Wochen an der Friedrichsfehner Straße viele Bäume gefällt worden. Aus wirtschaftlichen, organisatorischen und verkehrstechnischen Gründen sei die Maßnahme notwendig, hatte es geheißen.

Die Forstverwaltung habe angekündigt, so heißt es in der Stellungnahme der CDU-Ratsherren, nach den Arbeiten das Gespräch mit den Bürgern zu suchen. „Wir hätten uns das Gespräch vor den Fällarbeiten gewünscht“, so Klaus Laumann, der gleichzeitig Vorsitzender des Ortsbürgervereins Wildenloh ist. Nach Ansicht der beiden Ratsherren seien viele Edewechter über die massiven Baumfällungen sehr verunsichert.

„Wir werden täglich auf die Maßnahmen im Wildenloh angesprochen. Da diese Fällarbeiten nicht im Auftrag der Gemeinde Edewecht oder des Landkreises Ammerland stattfanden, können wir kaum Auskünfte geben“, so Jörg Brunßen. Die beiden Ratspolitiker wünschen sich daher in Zukunft eine bessere Informationspolitik seitens der Forstverwaltung, und Erklärungen dafür, warum Fällaktionen in einem derartigen Maße notwendig seien.

Doris Grove-Mittwede
Doris Grove-Mittwede Redaktion Westerstede