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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

„Mehr ökonomische Bildung an Schulen“

02.02.2007

OLDENBURG Der Oldenburger Energieversorger lobte 19 000 Euro aus. Der Preis wurde zum vierten Mal vergeben.

Von Simone Wiegand OLDENBURG - Nur vier von zehn Jugendlichen wissen, was Inflationsrate bedeutet oder gar wie das Prinzip von Angebot und Nachfrage funktioniert. Ökonomische Bildung muss verstärkt in Schulen auf Kurs gehen, und zwar am besten mit Unterstützung aus der Wirtschaft. So lautete die einhellige Forderung der Teilnehmer einer Podiumsdiskussion vor 200 Gästen im ehemaligen Landtag in Oldenburg.

Eingeladen dazu hatte der Oldenburger Energieversorger EWE, der bereits zum vierten Mal den mit 19 000 Euro dotierten Journalistenpreis „Oldenburger Feder“ vergab. Die begehrten Schreibutensilien gingen an Monica von Wysocki (Handelsblatt, Düsseldorf, 1. Preis), an das Redaktionsteam Brigitte Wallstabe-Watermann, Renate Daum, Hannah Wilhelm-Fischer und Sibylle Wartlick (Börse Online, München, 2. Preis) sowie den freischaffenden Journalisten Robin M. Keppel (CSR-news.net, 3. Preis) aus Oldenburg.

Sie alle hatten Beiträge zum Thema „Wie funktioniert Wirtschaft – brauchen wir Ökonomie als Lehrfach in der Schule“ eingereicht. Ein klares „Ja“ kam dazu von Berndt Schramka, Jurymitglied und Geschäftsführer der Berliner Schule für Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit „Klara“.

Unterstützung erhielt er von den Podiumsteilnehmern, die mit NDR-Talkshow-Moderatorin Julia Westlake über das Thema „Public Private Partnership am Beispiel der ökonomischen Bildung“ diskutierten. So beklagte EWE-Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Brinker ein allgemeines „ökonomisches Unverständnis“. Als Beispiel nannte er die Namensgebung der EWE-Arena als Teil einer Marketingstrategie, was „nicht heißt, dass wir der Betreiber sind“. Wolfgang Grupp, Inhaber des Bekleidungsherstellers Trigema, forderte ein besseres Zusammenspiel von Schulen und Firmen. Gute Leute würden einem schließlich nicht von der Konkurrenz vor die Tür gesetzt.

Bundesweit gesehen steht Niedersachsen – auch wegen der Einführung des Pflichtfaches Politik/Wirtschaft an Gymnasien – zwar nicht schlecht da, meinte Professor Dr. Hans Kaminski, Leiter des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) der Uni Oldenburg. Dennoch wünschte er sich ebenso wie Dr. Karl-Josef Burkard, Lehrer und Vorsitzender des Verbandes für ökonomische Bildung an Niedersachsens Schulen, einen Boom von Wirtschaftslehre als eigenem Unterrichtsfach.

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