Berlin - Deutsche Kunden müssen sich keine großen Sorgen über eine Schummelei bei der Auszeichnung von Leuchtmitteln machen. Das sagte Peter Schick, Projektleiter für Lampentests bei der Stiftung Warentest, im Gespräch mit unserer Berliner Redaktion.

Viele Leuchtmittel verbrauchten nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ mehr Strom und lieferten weniger Licht, als auf der Packung steht. Es gehe vor allem um LED-Lampen, sagte dazu Warentester Schick. Weil die modernen LED-Sparlampen ohnehin wenig Strom verbrauchen, seien einige Prozent Toleranz völlig unschädlich. Ärgerlich sei die Schummelei allerdings schon.

Der EU-Kommission sei die Schummelei der Hersteller bekannt, hieß es in Brüssel. Die Stiftung Warentest prüfe in ihren Lampentests nicht nur die Abweichungen von der Deklaration. Auch die tatsächliche Helligkeit gehe in die Bewertung ein.