• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Mehrere Fahrzeuge auf A28 verunglückt – Teilsperrung
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 2 Minuten.

Unfall In Oldenburg
Mehrere Fahrzeuge auf A28 verunglückt – Teilsperrung

NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Menschen per Rohrpost von Stadt zu Stadt

29.01.2016

Emden /Oldenburg /College Station Elon Musk, Chef des Elektroautoherstellers Tesla und des Raumfahrtunternehmens SpaceX, ist für unkonventionelle Ideen bekannt. Auch sein neuestes Projekt „Hyperloop“ ist ungewöhnlich und erinnert eher an Science-Fiction-Romane aus dem vergangenen Jahrhundert: Mit futuristischen Transportkapseln auf Luftkissen sollen Passagiere mit bis zu 1220 Kilometern pro Stunde in einer Röhre von San Francisco nach Los Angeles befördert werden. „Hyperloop“ sei ein „Transportmittel, das das Reisen revolutionieren könnte“, ist Musk überzeugt.

Um das Projekt weiterzuentwickeln, hatte er im vergangenen Jahr einen Kon­struktionswettbewerb ausgeschrieben. Ab diesen Freitag stellen 120 eingeladene Teams ihre Ideen an der A & M University in College Station (Texas) vor – und mit dabei sind auch acht junge Leute aus dem Nordwesten.

Alejandro Delgadillo, Yessica Morales, Philipp Wagenknecht, Yik Long Li, Abhilash Javaji, Mathew Thorne, Abhinab Kadel und Christoph Meyer, allesamt Studenten des Studiengangs „Engineering Physics“ der Hochschule Emden/Leer und der Universität Oldenburg, sind am Mittwoch in die USA geflogen. Auf eigene Initiative hatten die Studenten im dritten Semester, die alle aus unterschiedlichen Ländern wie Nepal, England oder Nicaragua stammen, die Teilnahme an dem internationalen Wettbewerb vorgeschlagen. Im Rahmen eines projektorientierten Praktikums hatte das Team „Hyperpod“ Emden/Oldenburg sich dann mit unterschiedlichen Konstruktionsfeldern beschäftigt und ein Modell entwickelt.

Für Prof. Dr. Walter Neu vom Fachbereich Technik der Hochschule Emden/Leer, der gemeinsam mit Dr. Thomas Schüning die Studenten betreut, ist schon die Teilnahme am Konstruktionswettbewerb eine „herausragende Auszeichnung“.

In einem jeweils zehnminütigen Vortrag stellen alle Teams, darunter auch die Studenten aus dem Nordwesten, einer Jury ihre Entwürfe vor. Zudem wurde das Team „Hyperpod“ Emden/Oldenburg ausgewählt, die Schwebetechnik als Sub-System noch einmal gesondert vor einer Jury darzustellen.

Auf diesen Präsentationen basiert das Auswahlverfahren für den Zuschlag zum Bau von Prototypen, die auf einer Teststrecke in Kalifornien erprobt werden sollen. Die Baugenehmigung für diese Teststrecke, mit deren Bau Mitte 2016 begonnen werden soll, hat Musks Firma Hyperloop Transportation Technologies (HTT) kürzlich beantragt.

Die Studenten aus Ostfriesland und Oldenburg hoffen nun natürlich darauf, dass es ihr Modell sein wird, das den Zuschlag erhält. Schüning und Neu sind guter Dinge: „Wir haben auf jeden Fall ein überzeugendes Konzept.“


 Twitter-Kanal der Studentengruppe aus Emden/Oldenburg:     https://twitter.com/ysiklimo/status/692232290102067200 
Jörg Schürmeyer
Redakteur
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2041

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.