MEPPE - Der Offene Vollzug entwickelt sich aus Sicht der Gefängnisseelsorger zu einem Sorgenkind in Niedersachsen. „Es muss stärker die Möglichkeit des Offenen Vollzugs geben, das wird nämlich zur Zeit heruntergefahren“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Konferenz katholischer Gefängnisseelsorger, Heinz-Bernd Wolters, am Wochenende in Meppen. Aber auch im geschlossenen Vollzug gebe es ungünstige Veränderungen. Beispielsweise werde die JVA Emden in einen Jugendarrest umgewandelt. Damit gebe es in Ostfriesland keinen geschlossenen Männervollzug mehr. Die erwachsenen ostfriesischen Straftäter würden in Meppen oder Oldenburg untergebracht.
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