MEPPEN - Kurz vor Ende des niedersächsischen Testes mit überlangen Lastwagen, den so genannten „Gigalinern“, zieht die emsländische Spedition Boll eine positive Bilanz. „Der Einsatz des Lastwagens hat sich bewährt“, sagte Geschäftsführer Ulrich Boll am in Meppen. Durch den Einsatz des 25 Meter langen Lasters auf den Routen Meppen-Hannover und Meppen-Duisburg seien rund 19 000 Liter Diesel gespart worden. Die Lastzüge seien zwar länger als herkömmliche Gespanne, mit maximal 40 Tonnen aber nicht schwerer.
Der umstrittene Test hatte vor einem Jahr begonnen. An dem Versuch nehmen neben Boll auch die Spedition Hellmann und VW Logistics teil. Kritiker befürchten, dass noch mehr Verkehr auf die Straße gebracht wird. Er rechne damit, dass im Herbst die Verkehrsminister der Länder einem weiteren Test zustimmen, sagte Boll. Die Genehmigung für den jetzigen Testlauf ende im Juli.
