Brake - Inge Warns, Leiterin des Bildungsnetzwerks (BiNe) Wesermarsch, braucht nicht viele Worte, um eine Bilanz von der 14. Berufsfindungsmesse zu ziehen, die am Mittwoch im BBZ zu Ende gegangen ist: „Alles super gelaufen“, lautet ihr Fazit.

Nachdem die über 80 Aussteller schon am Dienstag viele Besucher hatten begrüßen können (die NWZ  berichtete), wurde es am Mittwoch richtig voll im BBZ. 1600 Schülerinnen und Schüler von allen allgemeinbildenden Schulen in der Wesermarsch und sogar von einer Schule aus Rastede nutzten die Möglichkeit, sich über mehr als 120 verschiedene Berufe zu informieren. „Damit haben wir insgesamt die 2000-Besucher-Marke geknackt,“ freute sich auch BBS-Schulleiter Artur Post.

Er sowie auch Inge Warns und Rita Schütt von BiNe sind der Meinung, dass die Messe genau die richtige Größe hat. Das Angebot ist umfangreich, trotzdem geht es noch vergleichsweise familiär zu. Den besonderen Charme der Veranstaltung mache auch die Tatsache aus, dass an vielen Ständen Azubis als Ansprechpartner für die Jugendlichen zur Verfügung standen und nicht nur die Chefs der jeweiligen Betriebe.

Insgesamt vier Workshops gehörten diesmal zum Angebot der Messe. Unter anderem hatten sich junge Leute in die Welt einer 80-Jährigen versetzen lassen können. Alle Workshops seien völlig überbucht gewesen, so Inge Warns. Aus diesem Grund will BiNe im kommenden Jahr noch nachlegen und eine größere Anzahl von Workshops anbieten. Außerdem wollen sich die Organisatoren darüber Gedanken machen, wie sich noch mehr Gymnasiasten sowie auch Eltern zu der Messe locken lassen. Letztere seien für junge Leute bei der Berufswahlentscheidung besonders wichtig.

Insgesamt jedoch fällt die Bilanz von der 14. Berufsfindungsmesse rundum positiv aus. Viel Lob habe es auch von den sechs Betrieben gegeben, die zum ersten Mal dabei waren, darunter Lidl, die EWE und der Stadlander Betrieb Thieling Landtechnik.