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Naturheilkunde Messe lockt mehr Besucher als erwartet

Beatrix Schulte

Rodenkirchen - Lutz Doblies, Heilpraktiker aus Elsfleth, hat ein positives Fazit der ersten Wesermarsch-Messe für Naturheilkunde in der Markthalle gezogen. „Die Resonanz ist besser als erwartet“, sagte er. Die Veranstaltung lockte am Sonntag rund 400 Besucher aus der Wesermarsch und ihrer Umgebung an. Schon vor Beginn der Messe wartete eine kleine Schlange am Einlass.

Den Zeitgeist getroffen

Etwas für seinen Körper, seine Seele und seinen Geist zu tun in einem immer hektischer werdenden Alltag, das liegt vielen Menschen am Herzen. Somit traf die naturheilkundlich ausgerichtete Messe den Zeitgeist. 24 Aussteller, überwiegend aus der Wesermarsch, die im esoterischen naturheilkundlichen Bereich tätig sind, gaben Einblick in ihre Arbeitsweise und boten kleine Kostproben ihres Könnens und Wirkens.

Zeitweise entstanden kleine Schlangen bei der Kartenlegerin Christine Muth aus Hude oder Harald Reimann aus Wardenburg, der eine Irisdiagnostik anbot. Ein gemeinsames Energiebild aller Besucher entstand am Stand von Beate Mair aus Rodenkirchen, die zu intuitivem Malen anregte und ihre eigenen Energie- und Meditationsbilder ausstellte. Mit Acrylfarbe gestalteten Interessierte einen kleinen Teil des Bildes, zusammen ergab es ein großes Energiebild, das am Ende der Messe unter den Ausstellern ausgelost wurde.

Während der Veranstaltung liefen verschiedene Vorträge zu Themen wie Edelsteinen, Schüßler-Salzen, Entsäuerung oder der Bilderwelt der Legastheniker.

Fußbad selbst herstellen

Am Stand der Heilpraktiker Lutz und Sigrid Doblies konnten sich die Besucher ihre eigenen Zutaten für ein Fußbad im Mörser zusammenrühren oder ein Kräutersalz kreieren. Auch der neunjährige Jonas Mahnken war fasziniert von der Herstellung und machte sich gleich an die Arbeit. Ein wenig Liebstöckel, getrocknete Brennnessel, frische Petersilie, Sellerie, Thymian, Kerbel und Oregano landeten im mit Meersalz befüllten Keramikmörser. Nach etlichen Runden des Rührens und Zerkleinerns war das eigene Kräutersalz endlich fertig, und das Aroma breitete sich schnell aus. „Das werde ich morgen in der Klasse zeigen“, sagte Jonas stolz und füllte es in die Papiertüte. Doch am Abend landete ein Teil des Kräutersalzes zunächst in der Butter, worauf seine Mutter Claudia Mahnken bestanden hatte.


An fast jedem Stand konnten die Besucher sich massieren oder die Hand von Heilern auflegen lassen, eine Salbe testen oder eine Blütenessenz erschnuppern. Die Energiearbeit war an vielen Ständen ein wichtiges Thema.

Die Organisatorin Andrea Thaden aus Rodenkirchen zeigte sich sehr erfreut über die gelungene Messe: „Eine Wiederholung wird auf jeden Fall im nächsten Jahr stattfinden.“

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