Hannover - Bei den Verhandlungen über das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU stehen nach Auffassung der IG-Metall in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt auch die Rechte von Arbeitern auf dem Spiel. „Ein möglicher Abschluss von TTIP darf nicht zur weltweiten Verschlechterung von Arbeitsbedingungen führen“, sagte IG Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine am Freitag in Hannover. Die Gewerkschaft sorgt sich vor allem um die Möglichkeiten von Arbeitern, sich zu organisieren.
Kritiker befürchten, dass die in den USA gültigen Standards durch TTIP auch in Europa durchgesetzt werden könnten. Zwar hat die Internationale Arbeitsorganisation ILO bestimmte Normen geschaffen, in denen das Recht auf Vereinigungsfreiheit von Arbeitern festgelegt wird. Die USA haben diese Vereinbarung jedoch nicht unterschrieben. Ende April ist eine Demo in Hannover geplant.
