METJENDORF - Das Wetter war nach morgendlichen Regenschauern gut und das Angebot reichhaltig: So war ordentlich was los auf dem Metjendorfer Marktplatz, als stellvertretende Bürgermeisterin Sylvia Bäcker, Pastor Jann-Hendryk Weinrich und Theo Gerdes, Vorsitzender des Ortsbürgervereins Metjendorf-Heidkamp-Ofenerfeld, am Sonntag den Nikolausmarkt eröffneten.
Vom ständig von Kindern umlagerten Karussell über Verkaufsstände auch im benachbarten „Casa“ bis hin zu den von den Vereinen installierten Attraktionen wie Dosenwerfen, Glücksrad drehen oder Bindfaden ziehen zog vieles auch die Familien mit ihren Kindern an. Im „Casa“ gabs Kaffee und Kuchen – und mit Heraufziehen der Dämmerung wurden die Kinder ungeduldiger, denn der Nikolaus und Knecht Ruprecht wurden erwartet. Der Andrang war wie in jedem Jahr groß und die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Metjendorf hatten alle Hände voll zu tun, um die Kinder, die natürlich mit großer Spannung warteten, hinter der Absperrung zu halten. Schließlich wollte jeder den beiden Hauptpersonen des Tages ganz nahe kommen, um eine leckere Tüte zu ergattern. Bereits von Weitem war das Geklapper der Hufe des Ponys zu hören, das die Kutsche zog. Und dann standen Nikolaus und Knecht Ruprecht vor den Kindern. Da gab es natürlich kein Halten mehr. Aber schließlich verlief die Aktion „Tüten verteilen“ reibungslos. Und die beiden „Weihnachtsmänner“, wie sich Helmut Bollmann und Kurt Gorzel gerne selber nennen, brachten auch ihren neunten Auftritt souverän über die Bühne. Es war – wie berichtet – ihr letzter: Nun, da sie zu Beginn des neuen Jahres 75 werden, wollen sie einen Schlussstrich ziehen. Und der Ortsbürgerverein wird sich auf die Suche nach Nachfolgern machen müssen. Dabei wurde bereits gemunkelt, dass es in absehbarer Zeit eventuell ein Casting geben soll, bei dem mögliche Kandidaten getestet werden könnten.
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