Papenburg/Rostock - Die Neptun Werft in Rostock-Warnemünde, ein Schwesterunternehmen der Papenburger Meyer Werft, wird künftig die Maschinenraum-Module für die Kreuzfahrtschiffe in Papenburg und Turku bauen. Dafür errichtet das Unternehmen eine 140 Meter lange und 60 Meter breite Produktionshalle, die 2018 betriebsbereit sein soll.
Die Meyer Werft kündigte am Montag eine Investition in zweistelliger Millionenhöhe an. Zur exakten Höhe machte sie aber keine Angaben.
Die Neptun Werft, bisher spezialisiert auf den Bau von Flusskreuzfahrtschiffen, werde sich zukünftig darauf konzentrieren, schwimmfähige Maschinenraum-Module für die Kreuzfahrtschiffe in Papenburg und Turku zu bauen. Bei diesen Modulen handelt es sich nach Werftangaben um hochkomplexe Kraftwerke. Jeder Ozeanriese habe seine eigenen Stadtwerke an Bord. Neptun soll jährlich vier dieser Module einschließlich der LNG-Tanks (Flüssiggas) bauen. Durch den neuen Schwerpunkt werde die Zahl der Arbeitsplätze bei Neptun deutlich steigen, hieß es.
