Elisabethfehn - Der Milchpreis ist teilweise starken Schwankungen ausgesetzt. Nachdem es im Herbst 2007 noch 43 Cent pro Liter gab, sank der Preis in 2009 auf 23 Cent. Auch Landwirt Michael Lucassen war davon betroffen. In den folgenden Jahren erholte sich der Milchpreis, und Milchbauer Michael Lucassen setzte mit dem Hof der Familie auf Expansion (die NWZ berichtete).
Nun hat die NWZ einmal bei dem Landwirt nachgefragt, wie der Stand der Dinge ist.
„Wir sind dabei zu expandieren“, äußert sich Michael Lucassen. Im Jahr 2009 habe er noch rund 80 Kühe gehabt, jetzt seien es bereits 120. „Wir wollen in den kommenden zwei Jahren auf 140 bis 150 Kühe kommen“, sagt der Milchbauer.
Dafür werde momentan der vorhandene Boxlaufstall erweitert. Im August dieses Jahres soll der Anbau abgeschlossen werden. Auch zusätzliches Land sei hinzugekommen. „Wir haben insgesamt 100 Hektar“, gibt Michael Lucassen Auskunft.
Über den Milchpreis könne er sich „auf gar keinen Fall beschweren“. Er sei zwar schwächer als noch im Winter, dennoch könne von einem schlechten Preis nicht die Rede sein. „Momentan erhalten wir 37 Cent pro Liter“, sagt der Landwirt.
Im vergangenen Jahr habe er aufgrund der Überlieferung eine Strafabgabe zahlen müssen. Es habe sich jedoch nur um einen geringen Betrag gehandelt, fügt er hinzu.
Auch mit den für das selbst gewonnene Grundfutter (Silage) getätigten Grassschnitten ist der Milchbauer zufrieden: „Wir haben bereits den ersten und zweiten Schnitt eingefahren.“ Beide seien hinsichtlich der Menge und Qualität sehr gut gewesen.
„Bis jetzt sieht das Jahr nicht schlecht aus. Doch der weitere Verlauf hängt vom Wetter ab“, meint Michael Lucassen.
